PWAs
Was kann eigentlich eine App, was eine Webseite nicht kann? Der Unterschied wird heute verschwindend gering. Auch Webseiten können offline auf dem Smartphone verfügbar gemacht werden, und mit Icon vom Homescreen aus zugänglich werden. Das nennt man eine Progressive Web App. Und was toll ist – die Entwicklung ist erheblich günstiger als die von nativen Apps.

PWA Entwicklung
Eine Progressive Web App ist eine Webseite mit einer kleinen Erweiterung. Diese Erweiterung macht die PWA offline-fähig und ermöglicht andere Features, die man sonst nur von „richtigen“, nativen Apps kennt. Wenn der User die Webseite mit seinem Smartphone besucht, wird er mit einem Popup aufgefordert, die Seite als App zu installieren. Sie erscheint dann auf seinem Homescreen mit einem App-Icon und kann wie eine „richtige“ App von dort mit Klick gestartet werden. Mit Ausnahme von diesem Installationsprozess, der nicht über die App Stores sondern wie beschrieben funktioniert, merkt der User nicht, dass er eine PWA und keine native App bedient.

// Frameworks
Wie herkömmliche Webseiten können PWAs mit der Hilfe verschiedener Frameworks geschrieben werden, zum Beispiel mit Angular, React. oder Flutter Web. Auch eine WordPress Seite kann mithilfe eines Plugins zu einer PWA erweitert werden. Bei einem großen App Projekt ist ein Framework unumgehbar. Es erlaubt, Code besser zu strukturieren und wieder zu benutzen. Aber ein Framework erzeugt auch immer redundanten Code und macht die Code-Base größer. Das macht die App langsamer.
// Rohe Entwicklung
Eine PWA kann, wie auch eine herkömmliche Webseite, „roh“ geschrieben werden – d.h. mit HTML, CSS und Javascript. Das Gute daran – es ist schnell, und Google mag solche Seite ohne redundanten Code, die schnell laden. Unter dem Gesichtspunkt der SEO-Optimierung ist das also sinnvoll. Aber wenn das Projekt zu groß wird, oder mit mehr als einer Person programmiert wird, ist es ratsamer ein Framework zu nehmen. Das strukturiert den Code besser und erlaubt, Teile des Codes wieder zu verwenden.

Pro PWA
- PWAs laufen überall: Android, iOS & Web.
- Der Vertrieb geht direkt, ohne App Stores. D.h. keine gezwungenen Updates und es spart viel Zeit.
- PWAs können vom Nutzer einfach geteilt werden.
- Mit Abstand die günstigste Variante.
- Mittlerweile können schon viele Features angesprochen werden, und PWAs werden mehr und mehr von den verschiedenen Browsern unterstützt.
- PWAs sind offline-fähig, genau wie native Apps.
Kontra PWA
- PWAs sind wahrscheinlich die Zukunft – aber im Moment hinken einige Browser noch hinterher. Es wird noch dauern, bis sie alle PWAs gleichmäßig unterstützen. Bis dahin muss man damit leben, dass es hier Unterschiede gibt.
- Dass man sich nicht mit den App Stores herumschlagen muss ist zwar sehr Zeit und Kosten sparend, aber andererseits muss man sich eine andere Vermarktungsstrategie für seine App überlegen – damit die Kunden diese dann auch finden.
- Einige native Features wie Fingerprint, NFC & Bluetooth können (noch) nicht von PWAs angesprochen werden. Aber wenn diese nicht für Dein Projekt benötigt werden, gibt es eigentlich kaum etwas das gegen eine PWA spricht.
Kontra PWA
- PWAs sind wahrscheinlich die Zukunft – aber im Moment hinken einige Browser noch hinterher. Es wird noch dauern, bis sie alle PWAs gleichmäßig unterstützen. Bis dahin muss man damit leben, dass es hier Unterschiede gibt.
- Dass man sich nicht mit den App Stores herumschlagen muss ist zwar sehr Zeit und Kosten sparend, aber andererseits muss man sich eine andere Vermarktungsstrategie für seine App überlegen – damit die Kunden diese dann auch finden.
- Einige native Features wie Fingerprint, NFC & Bluetooth können (noch) nicht von PWAs angesprochen werden. Aber wenn diese nicht für Dein Projekt benötigt werden, gibt es eigentlich kaum etwas das gegen eine PWA spricht.
Alternativen
iOS Apps
Cross-Platform
Android Apps

Show me some numbers…
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… ist die geschätzte Wachstumsrate des mobilen App Marktes bis 2021.
… Milliarden US Dollar Umsatz soll der App Markt in 2020 erreichen.
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