iOS Apps
700 Millionen iPhones sind zur Zeit weltweit in Benutzung. Ja, es gibt mehr Android Nutzer – aber die iPhone Nutzer sind in Deutschland weit verbreitet und in der Regel bereit, mehr für Apps auszugeben als Android Nutzer. Lohnt es sich also nativ für Apple Geräte zu entwickeln? Oder doch lieber eine hybride App für Android und iOS? Lass uns das mal näher betrachten…

Native iOS
Entwicklung
Eine App nativ für iOS zu entwickeln heißt, dass diese App nur auf der Zielplattform, also nur auf Apple Smartphones mit dem iOS Betriebssystem installierbar ist. Das UX Design kann spezifisch für iPhone Nutzer konzipiert werden. Eine iOS App wird vom Entwicklerteam nach der Entwicklung in den Apple Store hochgeladen, um dort vom User gefunden und heruntergeladen zu werden.

// Objective-C
Native iOS Apps wurden traditionell in der Sprache Objective-C geschrieben. Objective-C ist kompatibel mit C++ Bibliotheken und kompiliert schneller als Swift – ist aber syntaktisch verbos und nicht so sicher, wie Swift. Swift ersetzt Objective-C heute. Dies kann in Projekten ohne Probleme nach und nach passieren, da die beiden Sprachen gut kompatibel sind. Wenn Du ein Objective-C Projekt in Swift überführen möchten, helfen wir Dir gern.
// Swift
Swift macht iOS Programmierung sicherer und präziser als zu Objective-C Zeiten mit Gimmicks wie Non-Optionals/ Optionals, Type Inference, Playground, Tupels, etc. Mit der Entwicklung von Swift hat Apple eine Sprache entworfen, die perfekt zugeschnitten ist, mit allen Vorzüge moderner Programmiersprachen. Und mittlerweile ist Swift gesund aus der Beta-Phase herausgekommen und hat sich als fähige Sprache bewiesen mit begeisterten Anhängern.

Pro iOS
- Apple User sind zwar nicht so zahlreich wie Android User, aber eine beliebte Kundengruppe – Apps können im Apple Store meist mit höherem Gewinn verkauft werden als im Google Playstore.
- Native Apps haben die beste Performance – sie belasten den Speicher des Endgerätes geringer als Cross-Platform Apps und haben trotzdem eine höhere Geschwindigkeit.
- Die Usability nativer Apps ist super – Gesten werden am Besten erkannt, die Sensitivität bei Berührung ist hoch. Das Design kann spezifisch für iOS User entwickelt werden.
- Alle nativen Features des Smartphones oder Tablets können problemlos angesprochen werden von der App, z.B. die Bluetooth Funktion des Smartphones. Das ist bei Progressive Web Apps z.B. etwas schwieriger..
Kontra iOS
- Wenn nur nativ für iOS entwickelt wird, werden die Android Nutzer von der Zielgruppe der App ausgeschlossen.
- Wenn auch noch zusätzlich nativ für Android entwickelt werden soll, steht man vor einem wesentlich höheren Entwicklungsaufwand, also initial mehr Zeit und Kosten.
- Auch später müssen für Pflicht-Updates und Pflege immer zwei Entwickler eingestellt werden – die zweimal dasselbe umsetzen.
- Cross-Platform Lösungen und Progressive Web Apps werden gerade von Google sehr gepusht und ihre technischen Möglichkeiten werden immer weiter ausgebaut. Hier liegt die Zukunft.
Kontra iOS
- Wenn nur nativ für iOS entwickelt wird, werden die Android Nutzer von der Zielgruppe der App ausgeschlossen.
- Wenn auch noch zusätzlich nativ für Android entwickelt werden soll, steht man vor einem wesentlich höheren Entwicklungsaufwand, also initial mehr Zeit und Kosten.
- Auch später müssen für Pflicht-Updates und Pflege immer zwei Entwickler eingestellt werden – die zweimal dasselbe umsetzen.
- Cross-Platform Lösungen und Progressive Web Apps werden gerade von Google sehr gepusht und ihre technischen Möglichkeiten werden immer weiter ausgebaut. Hier liegt die Zukunft.

Show me some numbers…
%
… ist die geschätzte Wachstumsrate des mobilen App Marktes bis 2021.
…Millionen iPhones sind momentan weltweit in Benutzung.